2.2. Preisfragen

Bereits im Herzogtum Württemberg erhielten die Lehrer über die Dekane und Ortspfarrer Blätter mit der gedruckten AusschreibungLKA, DA Leonberg, Nr. 52. einer Preisfrage, samt notwendiger Erläuterungen. Verglichen mit der Einkommensberechnung des Schulmeisters Schwarz aus der gleichen Zeit, entspricht der erste Preis etwa 400 Liter Wein.

Dukaten für wenige Schulmeister

  Der Erfolg war geringer als erwartet, denn die Aufgabe wurde erneut aufgegebenEvang. Kirchengemeinde Freudental, Pfarrarchiv, Archiv Nr. 11, Neues Rescriptenbuch 1796-1816, S. 1..

Extractus de anno 1796

Aus den Herzogl. General=Synodalien

Friderich Eugen pp.

Unsern Gruß zuvor p.

Die von dem Herzogl. Synodus auf das Jahr 1796 aufgegebene Preiß=Frage ist zwar von unsern Schul=Lehrern beantwortet worden.

Der lezt-abgehaltene Herzogl. Synodus aber sahe sich dadr. nicht in den Stand gesezt, die ausgesezte Preise einem oder dem Andern zuzuteilen, sondern wurde vielmehr bewogen, die nemliche Preis-Frage wieder für das Jahr 1797 auszusezen, und eine Erläuterung zu geben, aus welchem Gesichts=Punct man die Frage beantwortet zu erhalten wünsche. Ihr habt daher die Anlage unverweilt samtlichen in der Euch Gnädigst anvertrauten Dioeces befindlichen, deutschen Schul-Lehrern bekannt zu machen, und jedem 1. Exempl. davon zu geben.

Daran - Meinung, und Wir p                   Ruoff.
                                                                Keller.

Die Quantität des Erfolges wurde nicht bekannt gemacht, wohl aber die Qualität angedeutetREUCHLIN 1809, S. 79..
Ge. Syn.Recesse ex Synodo. 1797.

Copia Frid. der Zweite pp. von p.

. . ., welches wir auch durch die eingekommene, mehrere gute und theils vorzügliche Beantwortungen der aufgegeb: paedag. Preißfrage bestätigt gefunden haben.

Die Ausschreibungen über die Dekante wurden weiter beibehalten LKA, DA Besigheim, Nr. 21 Reskriptenbuch: Extract aus einem Decanat.Amtl. Ausschreiben vom 10ten Jan. 1804., solange es noch kein Regierungsblatt gab.
Herr Decanus erhielten 13. Exemplare für die Diöces ( wovon 2 hier bleiben) welche Nachricht von der ferndigen Preis-Aufgabe, u. die auf Lichtmes 1805 den teutschen Schullehrern vorgelegten Preisfrage geben.
Die Umsetzung machte aber Mühe, zumindest in Besigheim, weil die angesagten Drucke nicht beigefügt waren. Nachfolgende Zusammenstellung zeigt zu bearbeitende ThemenPTZ 450, S. 165; RegBl. 1808, S. 176; RegBl. 1811, S. 367; RegBl. 1814, S. 229; RegBl. 1816, S. 197; RegBl. 1818, S. 407; RegBl. 1821, S. 583; RegBl. 1823, S. 376; RegBl. 1826, S. 531;  RegBl. 1828, S. 884; RegBl. 1830, S. 543; RegBl. 1832, S. 457; RegBl. 1835, S. 7; RegBl. 1836, S. 676..
 
Die Themen der Preisaufgaben für Lehrer
1794 Wie kann ein Lehrer, der 70 bis 80 Kinder ungleichen Alters zu unterrichten hat, alle in den gewöhnlichen Schulstunden zwekmässig beschäftigen?  
1796 Welches sind die sichersten Mittel, wodurch eine vernünftige und zwekmässige Schulzucht bewirkt werden kann?  
1798 Wie lernt der Lehrer seine Schüler kennen, um einen jeden nach seiner individuellen Beschaffenheit im Unterricht und in der Zucht zwekmässig behandeln zu können?  
1803 Welche Vortheile haben die öffentlichen Schulen vor dem häuslichen Unterricht -welches sind die, den öffentlichen Schul-Anstalten eigenthümlichen Fehler, und wie kann man mit ihnen mit glüklichem Erfolg entgegenarbeiten?  
1805 Welches sind die einem deutschen Schullehrer unentbehrlichen Kenntnisse, und welche andere Kenntnisse sind zwar nicht unentbehrlich, doch, um in einem höhern Grade den Zwek des Schul-Unterrichts zu erreichen, nüzlich?  
1807 Welches sind die leichtesten und wirksamsten Mittel den häufigen Schulversäumnißen zu steuren?
33
1809 Worinn besteht das Eigenthümliche der Pestalozzischen Lehr=Methode in Ansehung der Arithmetik? Hat sie Vorzüge vor der gewöhnlichen Methode? und welche?
14 
1812 Wie kann bei dem Schulunterricht dem unter dem Volke herrschenden Aberglauben auf die kräftigste Weise begegnet werden?
26
1816 Wie kann die Schul=Disciplin als Erziehungsmittel verwendet werden?
15
1818 Auf welche zweckmäßige Weise läßt sich der Zeitverschwendung in der Schule begegnen?
13
1820 In welchem Umfang und auf welche Weise soll der deutsche Sprach=Unterricht in den Volksschulen getrieben werden, wenn er nicht blos den freien Gebrauch der Muttersprache befördern, sondern vorzüglich ein Bildungsmittel werden soll?
6
1822 Was kann ein Schullehrer in seinem gesetzlichen Wirkungs=Kreis zur religiösen Bildung seiner Schulkinder beitragen?
15
1824 Welche zweckmäßige Anwendung läßt sich von der Bell=Lancasterschen Schul=Einrichtung auch in unsern Volksschulen machen?  
1826 Nothwendigkeit der Denk= oder Verstands=Uebungen, als eines eigenen Lehrzweigs in den Volksschulen
14
1828 Wie kann die Schule für das Leben bilden, sowohl durch ihre Lehr=Gegenstände, als durch ihre Lehr=Form und ihre Disciplin?
15
1830 Welche Zwecke sollen durch die Gedächtniß=Uebungen befördert, welche Rücksichten bei ihrer Behandlung genommen, welche Fehler vermieden, welcher Stoff und welche Methodik bei den verschiedenen Alters=Classen dafür gewählt werden?
8
1832 Ueber die Sonntagsschulen, ihre eigentliche Bestimmung, ihr Ziel, ihren Lehrsstoff, Lehrplan, mit Berücksichtigung der dafür ausgesetzten Zeit und ihrer Stellung zu den übrigen Bildungs=Anstalten, nebst Beleuchtung der gegen die Sonntags=Schulen erhobenen Einwürfe.
11
1834 Was ist das Ziel der Volksschule, wenn es als Ideal zunächst aufgefaßt, und dann, wenn es nach den Hindernissen, welche der Verwirklichung des Ideals entgegenstehen, in seiner Erreichbarkeit betrachtet wird; nebst 
5
1835 Beifügung eines für die achtjährige Schulzeit entworfenen Lehrplanes, in welchem nach Semestral=Cursen das Ziel jedes einzelnen Lehrgegenstandes in Beziehung auf das Endziel des ganzen Schul=Cursus dargelegt wird.  
1836 Was versteht man unter dem Anschauungs=Unterricht in der Volksschule, welche Zwecke soll es befördern, welche Ausdehung ist ihm hienach zu geben, und wie ferne kann er die Grundlegung aller Unterrichtsfächer werden? Das Letztere ist im Einzelnen nachzuweisen.
15
1838 Ueber den Unterricht in der biblischen Geschichte.  

Im Jahr 1809 gingen wieder zu wenig Arbeiten ein, so dass der Termin der Abgabe neu festgesetzt wurde, wodurch der angestrebte Zwei-Jahres-Takt nicht eingehalten wurde. Die Bewertung der auf Jakobi 1812 einzusendenden Aufsätze wurde erst mit Datum 20. Mai 1814 im Regierungsblatt veröffentlicht. Danach wurde dieser Takt eingehalten. Im April 1808 wurde das Ergebnis der Bewertung der letzten Preisfrage im Regierungsblatt bekannt gemachtRegBl. 1808, S. 176.:

Nachricht von der Preiß=Austheilung an die evangelisch=lutherischen deutschen Schullehrer für das Jahr 1807. und von der neuen Preißfrage für das Jahr 1809.

Auf die (sechste) Preißfrage, welche zu Ende des Jahres 1805. den evangelisch=lutherischen deutschen Schullehrern im Königreiche zur Beantwortung vorgelegt wurde:

"Welches sind die leichtesten und wirksamsten Mittel den häufigen Schulversäumnißen zu steuren?"
kamen im vorigen Jahre bei der Synodalversammlung drei und dreißig Aufsätze ein, welche größtenteils Beweise des Nachdenkens und Fleißes enthalten.

Unter diesen Aufsäzen zeichnete sich die Abhandlung, welche das Motto führte,

"Eprouvez toutes choses et retenez ce qui est bon"Erprobe alles und bewahre was gut ist.
vor den andern durch richtige Beurtheilung der Frage, praktische Behandlung und gute, faßliche Darstellung vortheilhaft aus. Sie erschöpft alles, was über den gegebenenGegenstand gesagt werden konnte.

Es wurde daher derselben der erste Preiß mit fünf Dukaten zuerkannt.

Bei der Eröffnung des versiegelten Zettels zeigte sich als Verfasser Christoph Friedrich Sixt, Mädchen=Schulmeister zu Waiblingen.
. . . [weitere Preisträger]

Johann Benjamin Scheuerlin, Schulmeister zu Bernhausen, Stuttgart Diöcese, . . .

Christian Friedrich Vollmar, Collaborator an der deutschen Schule zu Tübingen . . .

Außer diesen haben auch die Schullehrer: Herrmann in Dürrwangen, Eitel in Stuttgart, Reusch in der Stadt Kirchheim, Rieth in Pflugfelden, Bazlen in Kemnath u. a. lesenswerthe Abhandlungen geliefert *).

. . .

Die für das Jahr 1809 bestimmte pädagogische Preißfrage ist:

"Worinn besteht das Eigenthümlich der Pestalozzischen Lehr=Methode in Ansehung der Arithmetik? Hat sie Vorzüge vor der gewöhnlichen Methode? und welche?"

Bei der Beantwortung der Preiß=Aufgabe hat man sich vor aller Abschweifung in Pestalozzis übrige Lehrsätze zu hüten, und nur allein die vorgelegte Frage zum Gegenstande der Untersuchung zu machen.

Die Aufsäze müssen auf Lichtmeß 1809 an den General=Superintendenten, unter welchem der Einsender steht, geschikt werden. Der Verfaßer sezt einen Denkspruch vor, und schreibt seinen Namen auf einen Zettel, welchen er seinem Aufsaze versiegelt beilegt.

Stuttgart, den 26. Merz 1808. Königl. Ober=Consistorium.

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*) Auszüge aus allen eingekommenen Preißschriften, von einem Schulfreunde gemacht, werden mit Angabe der Verfaßer in dem Völterschen "Land=Schullehrer" der von der Herbrandtischen Buchhandlung zu Tübingen verlegt wird, eingerükt werden.

Da bis Lichtmess 1809 "nur wenige Abhandlungen eingekommen sind"RegBl. 1810, S. 9., wird im Januar 1810 bis auf September 1810 verlängert. An bereits abgelieferten Arbeiten können noch "Abänderungen und Zusäze" gemacht werden.

Der Ausschreibung im Jahr 1816 sind Anweisungen beigefügt, fast eine Seite lang. Es wird darin gutgeheißen, "wenn ein kurzer Umriß der Materien=Ordnung zur Übersicht des ganzen vorausgesetzt wird."RegBl. 1816, S. 197. Die Einsendung erfolgt nunmehr direkt an das Konsistorium. 1818 wird auf die äußere Form nach diesen Ausführungen verwiesenRegBl. 1818, S. 407.. Die Namen der Preisträger wiederholen sich, so dass 1821 angeordnet wird, wessen Handschrift bekannt ist, der hat seine Abhandlung durch eine unbekannte Hand schreiben zu lassenRegBl. 1821, S. 583.. Diese Tendenz bleibt erhalten, auf den zweiten Platz kommt 1836 "Lehrgehülfe Supper in Unterjettingen, Dekants Herrenberg, jetzt Lehrgehülfe in Tübingen, welcher das letzte Mal den ersten, und im Jahre 1830 den dritten Preis erhalten hatte"RegBl. 1836, S. 676..  

Die Preisträger von 1808 bis 1836

 JahrJahr der Bekanntgabe  Seite 3 Preisträger 

in der Reihenfolge der Wertung

Belobigte
1808 176 Christoph Friedrich Sixt, Mädchen= Schulmeister zu Waiblingen

Johann Benjamin Scheuerlin, Schulmeister zu Bernhausen, Stuttgart Diöcese

Christian Friedrich Vollmar, Collaborator zu Tübingen

Schullehrer Herrmann in Dürrwangen

Eitel in Stuttgart

Johann Gottfried Reusch in der Stadt Kirchheim

Rieth in Pflugfelden

Bazlen in Kemnath

1811 367 Jakob Friedrich Friesinger, Waiblingen

Christoph Friedrich Sixt, Mädchen= Schulmeister zu Waiblingen

Christian August Schlipf Unterweißach, Backnang

Johann Chriostoph Oehlschläger, hiesig [Stuttgart?]

Johann Gottfried Reusch in der Stadt Kirchheim

Carl Albrecht, Winnenden

1814 229 Christian August Schlipf Unterweißach, Backnang

Georg Ludwig Holzer, Vaihingen/Enz

Christoph Friedrich Sixt, Mädchen=Schulmeister zu Waiblingen

Johann Gottfried Reusch in der Stadt Kirchheim

Vollmer, Tübingen

Hiller, Bondorf

Strobel, Erbstetten

1816 197 Christian August Schlipf Unterweißach, Backnang

Christoph Friedrich Sixt, Mädchen=Schulmeister zu Waiblingen

Matthäus Schwarz, Ulm

Bauer, Schorndorf

Lang, Blaubeuren

Schöllhammer, Ettlenschieß

1818 407 Carl Heinrich Haug, Unterlehrer Seminar Eßlingen

Bauer, Schorndorf

Matthäus Schwarz, Ulm

 
1821 583 Carl Heinrich Haug, Unterlehrer Seminar Eßlingen

Matthäus Schwarz, Ulm

Bauer, Schorndorf

 
1823 376 Matthäus Schwarz, Ulm

Georg Friedrich Ebner, Stuttgart

Johannes Schwarz, Ulm

Taxis, Cannstatt

Dillmann, Illingen

1826 531 Kaiser, Calw

Haist, Vaihingen

Rößlen, Bopfingen

Johann Peter Eißele, Eberstadt
1828 884 Unterlehrer Tröster am Schullehrer= Seminar Eßlingen

Knabenschulmeister Bertsch in Brackenheim

Provisor Lung in Tübingen

Mädchen=Schulmeister Kreeb in Heidenheim

Mädchen=Schulmeister Rößlen in Bopfingen 

Schulmeister Reiniger Bissingen an der Teck

1830 543 Provisor Bitzer in Roßwaag, Dekanats Vaihingen

Schulmeister Bofinger in Rottenburg am Neckar

Provisor Supper in Unterjettingen

Provisor Wagner an der Krähenschule in Stuttgart

 

1832 457 Lörcher, Hofen (Wildbad)

Kaiser, Neuenburg

Schnabel, Birkenfeld

Neber, Heutensbach

Supper, Unterjettingen

1835 7 Supper, Unterjettingen

Beutenmüller, Kircheim unter Teck

Lörcher, Hofen (Wildbad)

Wüst, Ebingen
1836 676 Kaiser, Neuenburg

Supper, Unterjettingen

Wörnle, Rohracker

Trost, Calw

Frohnmeier, Weiler zum Stein

Der 1. Preisträger von 1811, Jakob Friedrich Friesinger, war früher schon dabei, denn 1797 meldet das Taschenbuch für teutsche SchulmeisterMoser 1797, S. 744.:

Friesinger, Jak. Fried. seine Preisschrift erhält den ersten Preis

Nicht nur die Preisträger, sondern auch die Preisschriften wurden veröffentlicht; bisweilen verzögert. Eine Antwort auf die Preisfrage für das Jahr 1796 erschien 1798 im Landschullehrer:

Meine Antwort auf die von dem Herzoglichen wirtembergischen Synodus 1796 vorgelegte Preisfrage: 8elches sind die sichersten Mittel, durch welche eine vernünftige und zwekmässige Schulzucht bewirkt werden kann?, 2. Bd., 1. St., S. 36-60.

Dieses Thema wurde sogar 1801 im Landschullehrer wiederholt behandelt:

Beantwortung der Preisfrage: Welches sind die Mittel, durch welche eine vernünftige und zwekmäsige Schulzucht bewirkt werden kann? Von Ch.F. Vollmar, Kollaborator in Tübingen, in einen Auszug gebracht von Frid. Weis, Schulmeister in Weinsberg. 3. Bd., 4. St., S. 265-286

.Auch der Neue Landschullehrer beschäftigte sich damit mehrfach:

  • Wie lernt man seine Schüler kennen, um einen jeden nach seiner individuellen Beschaffenheit im Unterricht und in der Zucht zweckmäßig behandeln zu können? 1802, 1. Bd., 1. St., S. 1-17.
  • Gekrönte Preisschriften deutscher Schullehrer im Wirtembergischen. 1802, 1. Bd., 1. St., S. 135-136.
  • Ueber die den Wirtembergischen Schullehrern in Jahr 1794 aufgegebene Preisfrage: Wie kann ein einziger Lehrer, der 70 bis 80 Kinder ungleichen Alters zu unterrichten hat, alle in den gewöhnlichen Schulstunden zwekmäßig beschäftigen? 1803, 2. Bd., 1. St., S. 19-32. Fortsetzung: Ebd. 1804, 2. Bd., 2. St., S. 165-200.

Bei dem letztgenannten, in mehreren Fortsetzungen abgehandelten Artikel fertigte der Autor "Hr. Pfr. M. Baur in Münster bey Kannstadt" einen "beurteilender Auszug des besten aus den eingeschickten Preisschriften." Später kamen Beantwortungen der Preisfragen in den Freimüthigen JahrbüchernFreimthige Jahrbcher der allgemeinen deutschen Volks-schulen. Darmstadt/Heidelberg/ Stuttgart 10 (1830)..

  • Wie kann die Schule für das Leben bilden, sowohl durch ihre Lehrgegenstände, als auch durch ihre Lehrfom und durch ihre Disciplin? Beantwortung einer Preisfrage von Unterlehrer Tröster am K. W. Schullehrerseminar in Eßlingen. (Zweites Heft S. 85-101, drittes Heft S.169-204)
  • Ueber Sonntagsschule. Beantwortung einer Preisaufgabe vom Musterlehrer Beil. (Viertes Heft)
Eigenständige Veröffentlichungen erschienen dazu auchLiteraturrecherche bei http://www.wlb-stuttgart.de. Die Seitenzahlen sind bemerkenswert.
  • Christian Friedrich Vollmar: Zwei Preisschriften über die Fragen 1. Wie lernt ein Lehrer seine Schüler kennen, und 2. welche Vortheile haben die öffentlichen Schulanstalten vor dem häuslichen Unterricht? 2. Aufl.. - Tübingen : Osiander, 1814, 184 S.
  • Christian August Schlipf: Wie kann bei dem Schulunterricht dem unter dem Volke herrschenden Aberglauben auf die kräftigste Weise begegnet werden? : eine gekrönte Preisschrift. Ulm : Ebner, 1818. - 104 S.
  • Matthäus Schwarz: Was kann ein Schullehrer in seinem gesetzlichen Wirkungskreise zur religiösen Bildung seiner Schulkinder beitragen? Preisschrift von Matthäus Schwarz, Mädchenschullehrer in Ulm. Nach dessen Tode ... zum Druck befördert v. Joh. Schwarz. - Ulm : Stettin, 1824, 177 S.
Sonstige Veröffentlichungen von den obigen Preisträgern fanden sich nicht oder konnten nicht sicher zugeordnet werden, teilweise wegen der fehlenden Vornamen, mit folgender Ausnahme:
Christian Friedrich Vollmar: Rede bey der mit dem Reformations-Feste verbundenen Schulfeyer auf dem Rathause zu Tübingen, den 3. Nov. 1817 gesprochen. [Tübingen ?], 1817.

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